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Am Dienstagmorgen war es endlich soweit.
Nach der obligatorischen Verabschiedung der Angehörigen fuhren wir mit dem Zug nach Wetzlar, um dort die Boote
in Empfang zu nehmen.
Wir, das waren 28 Kids, vier Betreuer, sowie ein zweiköpfiges Küchenlogistikbegleitteam.
Nachdem wir die Einstiegsstelle gefunden hatten, wurden wir von einem Lahntoursmitarbeiter gründlich eingewiesen.
Neben fahrtechnischen Grundlagen und dem Thema Gewässerschutz, wurden der sachgemäße Gebrauch von Paddel,
Schwimmweste und das Verhalten bei Gewitter erörtert. Dann bepackten wir die Boote, verteilten Essen und Getränke
und paddelten los.
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Unser erstes Etappenziel war der Lahntours-Zeltplatz in Solms-Schohleck, wo wir direkt nach dem Ankommen
erst einmal ein kühlendes Bad in der Lahn nahmen. Jacqueline und Günther Höhn, die uns während der gesamten Tour
mit allem Nötigen versorgt und jederzeit mit Rat und Tat zu Seite gestanden hatten, erwarteten uns bereits.
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Hat jemand mein Kanu gesehen? |
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Nach dem Zeltaufbauen, Essen und Duschen verbrachten wir einen gemütlichen Abend am Lagerfeuer
bei netten Gesprächen und Gitarrenmusik.
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Die viele frische Luft, die Anstrengung und nicht zuletzt die vielen Eindrücke auf dem Wasser hatten uns so müde
gemacht, so dass schon beizeiten alle in ihren Zelten verschwunden waren.
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Für mich grenzte es allmorgendlich an ein Wunder, dass doch irgendwann am Vormittag alle Zelte abgebaut,
alles Gepäck verstaut und jeder mit Paddel und Schwimmweste in seinem Boot angekommen war.
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Nach einem ausgiebigen Frühstück nahmen wir gestärkt die nächste Etappe in Angriff. |
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Morgens um 9 in Deutschland….. |
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In den Schleusen wurde Proviant auf die Boote verteilt…
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Neben den vielen Schleusen war auch die Durchfahrt des ca. einen Kilometer langen Schifffahrtstunnels
in Weilburg ein echtes Erlebnis.
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Die 19 Flusskilometer und davon die letzten 4 mit Gegenwind forderten uns alles ab.
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Da sich am Himmel schwarze Wolken versammelt hatten, galt es in Odersbach keine Zeit zu verlieren,
bloß schnell die Zelte aufbauen, solang die Wiese noch trocken ist.
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Was ist es doch am Fluss so schön…..
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Nach einer verwunderlicher Weise nicht für alle freiwilligen heißen Dusche, gab es dann eine echte Belohnung:
Die Höhns grillten Hamburger, viele Hamburger und zwar so lang, bis auch der letzte Wassersportler wirklich nichts mehr
reinbekam :-)
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Glücklicherweise hatten wir für den Abend ein Partyzelt mit mehreren Bankgarnituren, so dass wir trotz des Regens
noch etwas zusammensitzen konnten. Wie am Vorabend zog es uns alle jedoch recht früh in die Schlafsäcke.
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Eine Paddelprinzessin am frühen morgen |
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Zum Glück war am nächsten Tag das Wetter wieder strahlend schön und auch der unangenehme Gegenwind verschwunden.
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So kam mir die letzte Etappe vor wie ein Katzensprung. In Aumenau wurden wir bereits von Herrn Körner erwartet.
Er gratulierte uns zu unserer sportlichen Leistung und lud alle in „ Käpt’n Flints Spelunke“ auf eine Bratwurst ein.
Nachdem wir das Gepäck in seinem Auto verstaut hatten traten wir die Heimreise an.
Also wenn ihr mich fragt, ich würde die Tour jederzeit wieder machen! Axel Hopf |