Pädagogisches Konzept

Inhalt: 

1.  Einleitung 

2.  Gesellschaftliche Rahmenbedingungen 

3.  Auftrag des Hortes 

4.  Das Familiennetzwerk 

5.  Ziele in der Arbeit mit Kindern 

6.  Arbeitsfelder des Hortes 

7.  Methoden der Arbeit 

8.  Öffentlichkeitsarbeit 

9.  Kooperation mit anderen Einrichtungen

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1. Einleitung

Kindertagesstätten in Trägerschaft einer Elterninitiative sind heute aus der Kinderbetreuungslandschaft nicht mehr wegzudenken. Weit entfernt von den Anfängen der ersten Kinderläden mit ihrer antiautoritären Erziehung, längst auch kein Notnagel mehr in Ermangelung anderer Betreuungseinrichtungen, halten sie ein anspruchsvolles und hochwertiges Angebot vor, oft mit alternativen pädagogischen Konzepten.

Neben einem kompetenten Team und geeigneten Räumlichkeiten sind dabei nach wie vor engagierte Eltern unverzichtbar. Als Vereinsmitglieder nehmen sie die Trägerfunktion und damit, vertreten durch den Vorstand, zahlreiche Funktionen wahr: Sie sind Arbeitgeber, Mieter, Zuschussempfänger etc.

Als Träger der Einrichtung entlasten die Eltern durch ihr Engagement den Staat, das Land und die Kommune immens. Sie nehmen hier verantwortlich öffentliche Aufgaben wahr. Über den finanzpolitischen Wert hinaus leistet die ehrenamtliche Elternarbeit auch einen wichtigen Beitrag zu einer lebendigen Bürgerkultur und ist ein Beispiel für neue Formen von Freiwilligkeit und Selbstbestimmung in Verbindung mit einen ehrenamtlichen Engagement. Damit sind die Eltern Vorbild für ihre Kinder. Und genau hier potenziert sich die gesellschaftliche Wertschöpfung dieser ehrenamtlichen Arbeit.

Auch aus unserer Sicht gibt es gute Gründe, warum Elterninitiativen so wichtig sind:

Sie sichern die Existenz der Einrichtung.

  • Sie ermöglichen die Anpassung des Betreuungsangebots an die Bedürfnisse der Kinder und Eltern
  • Sie berücksichtigen den Lebensalltag der einzelnen Familien
  • Sie bewirken, dass die Kinder ihre Eltern in ihrer Kita als engagierte, solidarische und verantwortliche Menschen erleben.
  • Sie ermöglichen die Teilhabe und Mitwirkung an der Betreuung der eigenen Kinder.
  • Sie stärken die Erziehungskompetenz
  • Sie fördern die Entwicklung von Kompetenzen wie Eigenverantwortung, Solidarität, kritisches Denkvermögen, Widerstandsgeist, Dialogfähigkeit und die Fähigkeit zu ethisch reflektiertem Handeln.

Im Herbst 2004 begannen wir erstmals an einer Konzeption zu arbeiten. Dazu nutzten wir die Mithilfe von Herr Ciftci unserem Supervisor, der in der Familien- und Jugendberatung Hanau als Diplom-Sozialpädagoge tätig ist.

Wir mussten uns als "Team" noch finden, da wir uns erst neun Monate kannten. Konkret wurde es in den darauf folgenden Wochen. Wir trafen uns im Abstand von vier Wochen und sammelten Ideen.
Unsere Konzeption nahm die ersten Formen an und wurde im Laufe des Jahres immer weiter ausgearbeitet, so dass ein erster schriftlicher Entwurf entstanden ist.
Es ist jedoch klar, dass wir dieses Werk nicht als festgeschriebenes Reglement ansehen, sondern als Leitfaden für unseren pädagogischen Alltag hier im Hort. Andere Kinder, andere Eltern, andere Bezugspersonen werden uns jedoch in der Zukunft immer wieder dazu veranlassen, die bestehende Konzeption zu reflektieren, zu überdenken und zu überarbeiten.

2. Gesellschaftliche Rahmenbedingungen

Wir leben in einer Zeit des raschen gesellschaftlichen Wandels, großer Umbrüche und Neuorientierungen. Die Struktur- und Funktionsbereiche von Familien und somit Eltern und Kindern bleiben davon nicht unberührt; sie sind direkt gesellschaftlichen Einflüssen ausgesetzt. Der Wandel beeinflusst die Lebensbedingungen, Wertvorstellungen, Erziehungsziele, Rollenverständnisse und vieles mehr in der Familie.

Hier einige Stichpunkte, die in den letzten Jahren überall diskutiert wurden, um zu zeigen, auf welche aktuellen gesellschaftlichen Rahmenbedingungen Eltern und Kinder als Familie reagieren müssen und schon reagiert haben: 

  • Leistungsgesellschaft, die Konkurrenz fördert
  • Individualisierung, der Einzelne nimmt sich wichtiger als die Gruppe (Vereinsamung, Selbstisolation)
  • Risikogesellschaft mit weniger sozialer Sicherheit und mit Bedrohungserlebnissen (Arbeitslosigkeit, Umweltzerstörung, Kriege, Gewalt, Verkehr...)
  • Konsumgesellschaft beeinflusst unser Wertesystem
  • Gestiegenes Armutsrisiko von Eltern und Kindern
  • Mediengesellschaft in Zusammenhang mit einem breiten und globalen Angeboten an Informationen
  • Wissensgesellschaft mit einem hohen Anspruch an Bildung.

Diese gesellschaftlichen Rahmenbedingungen prägen das Leben von Kindern, Müttern und Vätern. Grundsätzliche Bedürfnisse der Kinder, der Mutter oder des Vaters bleiben jedoch gleich. Die Gesellschaft muss somit in ihrem Wandel immer auf die Grundbedürfnisse der Familie (Kind, Mutter, Vater) Rücksicht nehmen, wenn sie eine positive Entwicklung von Kindern und die Entscheidung von Frauen und Männern leben zu wollen, fördern will.
Diese veränderten gesellschaftlichen Rahmenbedingungen (Familie- und Sozialstruktur, Erziehung und die Entwicklung des Mediensektors) haben die Aufgaben der institutionalisierten Teilsysteme von Bildung, Erziehung und Betreuung verändert.
Neben einer Überprüfung und teilweisen Neubestimmung des Auftrages von Kindertagesstätten und der Forderung nach Ganztagsschulen bzw. Ganztagsbetreuung wird auch eine enge Kooperation von Schule und Jugendhilfe in unterschiedlichen Aufgabenfeldern für notwendig gehalten.

3. Auftrag des Hortes

Die allgemeinen bundesgesetzlichen Vorgaben für den Auftrag der Tageseinrichtungen für Kinder und damit auch für den Hort sind in § 22 Abs. 1 KJHG benannt: Durch die Arbeit in den Tageseinrichtungen soll die Entwicklung des Kindes zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit gefördert werden.
Absatz 2, Satz 1 desselben Paragraphen erläutert das Prinzip, durch das dieses Ziel angestrebt werden soll: Die Aufgabe umfasst die Betreuung, Bildung und Erziehung des Kindes. Die Förderung des Kindes soll durch alle drei Aspekte bzw. durch ihr Zusammenspiel erfolgen.
Die Aussagen des § 22, Abs. 2, Satz 2: präzisieren den Auftrag von Tageseinrichtungen für Kinder durch zweifache Abgrenzung: Zum einen gegenüber einem eingeschränkten schulischen Bildungsauftrag, zum anderen gegenüber einer Reduzierung des Auftrags auf bloße Betreuung.
Ergänzt wird diese Definition durch § 22, Abs. 2, Satz 2: Das Leistungsangebot soll sich pädagogisch und organisatorisch an den Bedürfnissen der Kinder und deren Familien orientieren.

4. Das Familiennetzwerk

4.1. Geschichte

Anfang Januar 2003 trafen sich mehrere Eltern, um über die weitere Betreuungsform ihrer Kindergartenkinder in Zukunft zu sprechen. Dabei organisierten sie einen Vorstand. Im März 2003 gab es in einem Hochhaus der Eppsteinstraße einige Büros, die wir hätten nutzen können. Doch dann wurde uns von der Stadt die ehemalige Hausmeisterwohnung der Kulturhalle für 25 Hortkinder zur Verfügung gestellt. Die Betriebserlaubnis dafür wurde uns von der Stadt Wiesbaden über Fr. Kißling (Regionalteamkoordinatorin der Kindertagesstätten der Stadt Hanau) bewilligt. Es liefen Gespräche mit der Stadt Hanau, in wie weit der Verein, der mittlerweile beim Finanzamt Hanau als gemeinnützige Körperschaft anerkannt wurde, finanzielle Mittel erhalten würde. Nachdem dies geklärt war, wurden einige Personalgespräche geführt. Nun begannen mit Hilfe der Elternschaft die Umbauarbeiten des Hortes, um ihn kindgerecht umzugestalten. Danach wurde mit Absprache der Erzieherinnen verschiedene Spiele, Bücher, Materialien und Einrichtungsgegenstände angeschafft. Am 15. August 2003 wurde der erste Kinderhort in privater Trägerschaft in Hanau in Betrieb genommen. Ende des Jahres 2003 gab es eine personelle Umstrukturierung und das Team musste sich neu finden. Es gab einige Veränderungen, die aber gut in den Hortalltag mit einflossen.

Im Außengelände gab es auch viel zu tun. Umgrabarbeiten, Büsche mussten beseitigt werden und Spielgeräte aufgestellt werden. Bei einigen Aktionen half uns das Grünflächenamt und der Verein Sprungbrett. Doch die meiste Arbeit wurde von den Eltern an vielen Wochenenden geleistet. Diese waren mit ganzem körperlichen Einsatz und ihrem Herz  dabei. Unterstützt wurden wir auch vom Umweltzentrum in Hanau. Frau Balzer erklärte uns und den Kindern wie man das Freigelände naturgetreu erhalten könnte.


4.2. Unser Auftrag des
Hortes im Alltag

Der Hort des Familiennetzwerkes Hanau e. V. ist eine pädagogische Einrichtung, die familienergänzend und -unterstützend arbeitet. Dabei orientieren wir uns an den Bedarfen der Elternschaft, (z. B. hoher Anteil von Berufstätigkeit der Eltern, Alleinerziehende usw.). Daraus ergibt sich für unsere Einrichtung ein eigenständiger Erziehungs- und Bildungsauftrag.

Unsere pädagogische Arbeit, d. h. die Erziehung, Bildung und Betreuung von Schulkindern im Alter von 6 bis 12 Jahren hat das Ziel, die Kinder für die Zukunft stark zu machen (Lebenstüchtigkeit).
Dementsprechend muss der Hort ein Lebens- und Erfahrungsaustauschbereich in Ergänzung zur Familie und Schule darstellen. Damit sich die Kinder in den verschiedenen Lebensbereichen zurechtfinden und wohl fühlen, ist die enge Verknüpfung dieser Instanzen erforderlich. Die Kinder auf ihrem Lebensweg vom 6. bis zum 12. Lebensjahr zu begleiten und sie fähig zu machen, mit den auf sie einwirkenden Situationen fertig zu werden, sehen wir als ein Schwerpunkt unserer Arbeit. 

Daraus ergeben sich folgende Inhalte der Erziehungs- und Bildungsarbeit im Hort: 

  • Persönlichkeit stärken (gutes positives Selbstwertgefühl)
  • Moralvorstellungen entwickeln
  • Empathie herausbilden
  • Möglichkeiten zum kreativen und musischen Tun
  • Bewegungsmöglichkeiten bieten
  • Auf gesunde Ernährung und Körperpflege achten
  • Kognitive Fähigkeiten und Sprache fördern
  • Fertigkeiten für Alltagsverrichtungen herausbilden (Tisch decken, backen, kochen usw.)
  • Soziale Umgangsformen und Kompetenzen fördern: Rücksichtnahme, Hilfsbereitschaft, Kontakt- aber auch Distanzfähigkeit, Konfliktfähigkeit
  • Kooperationsfähigkeit herausbilden
  • Kindern die Möglichkeit geben, Freundschaften zu schließen

Um das zu realisieren war es für uns von besonderer Wichtigkeit, Strukturen und methodische Vorgehensweisen in den Bereichen Freizeitgestaltung, Hausaufgabenbetreuung und Essensversorgung zu überdenken.

4.3 Struktur

Das Familiennetzwerk Hanau e.V. setzt sich aus vier verschiedenen Personengruppen zusammen:

Vorstand:                  

1. Vorsitzender

2. Vorsitzender

3. Kassiererin

4. Controllerin

5. Schriftführer

6. Beisitzer (bis zu drei Personen)

 

Personal:                  
Leiterin und Erzieherin
Erzieherin
Pädagogische Mitarbeiterin
Honorarkräfte
Küchenkraft

Eltern:                        die auch gleichzeitig Mitglieder sind

 

Kindergruppe:           14 Jungen und  11 Mädchen

4.4 Räumliche Gestaltung

Unsere Räumlichkeiten sind ca. 100 qm groß. Diese bestehen aus einem Gruppenraum, der auch einen Funktionsbereich hat. In diesem können die Kinder mit verschiedenen Materialien etwas bauen. Dort wird gegessen und es werden Hausaufgaben gemacht. Zusätzlich dient der Gruppenraum auch dazu, verschiedene Aktivitäten, z.B. basteln, spielen etc., anzubieten.
In unserem zweiten Gruppenraum, der etwas kleiner ist, können die selben Aktivitäten stattfinden. Außerdem sind PC´s installiert worden, die von jedem Kind eine halbe Stunde genutzt werden können, um Lernspiele zu spielen.
Der dritte Raum ist ein „Kuschelraum", der als Rückzugs- und Ruhemöglichkeit dient. Er darf von drei Kindern, die sich nach einem Anmeldesystem in eine Liste eintragen, für eine halbe Stunde genutzt werden.
Des Weiteren haben wir eine Mädchen- und Jungentoilette, sowie Waschbecken zum waschen und Zähne putzen. Im vorderen Bereich liegen die Personaltoilette und die Küche. Die Küche wird auch von einer Kinderkleingruppe genutzt, um zu backen oder zu kochen. Für unsere Bastel- und Spielmaterialien und Hauswirtschaftsvorräten haben wir zwei Abstellräume. Für das Personal steht ein Büro zur Verfügung. Sämtliche Räumlichkeiten kann man über einen Flur erreichen. Dort befinden sich auch für jedes einzelne Kind eine Garderobe und Abstellmöglichkeiten für Hausschuhe und Gummistiefel. 

Unser Außengelände besteht aus einem ca. 400 qm großen Areal. Dort befindet sich im vorderen Spielbereich ein kleiner Obst- und Gemüsegarten, eine Vogelnestschaukel, eine Spielhaus, ein Bauwagen, der zusätzlich als Hausaufgabenraum und anderen Aktivitäten zur Verfügung steht. Seitlich befindet sich ein Sandkasten. Im hinteren Spielbereich ist ein Naturhang, der mit Büschen und anderen Pflanzen bepflanzt ist, eine Terrasse, ein Sinnespfad, eine Rutsche mit Rampe, sowie einer Kletterwand. Zusätzlich haben wir einen Zaubergarten, der sich auf einem Seitenstreifen des Nachbargebäudes (Kulturhalle) befindet. Dort besteht die Möglichkeit sich zurückzuziehen. Aber auch um Tiere und Pflanzen in ihrer Lebenswelt zu beobachten.
Außerhalb unseres Außengeländes (Parkplatz vor dem Hort, den wir auch zum Spielen nutzen können) befindet sich ein Bauwagen, der für Spiel- und Gartengeräte genutzt wird. 

4.5 Personal 

Die pädagogische Arbeit wird geleistet:

  • - von einer Erzieherin (Hortleitung)
  • - von einer Erzieherin
  • - von einem Dipl.-Sozialarbeiter

Honorarkräfte stehen für Urlaubs- und Krankheitsvertretung zur Verfügung.

Für die Küche ist für 25 Stunden in der Woche eine Mitarbeiterin eingestellt. 

4.6 Fortbildung 

Die Mitarbeiter/innen nehmen regelmäßig an Fortbildungen teil. 

5. Ziele in der Arbeit mit Kindern 

Unsere Ziele der Arbeit mit Kindern sind: 

  • Demokratischer Umgang miteinander zu erlernen
  • Selbständigkeiten zu erlernen
  • Eigenverantwortlichkeit zu übernehmen
  • Zusammengehörigkeitsgefühl zu erlangen
  • Integration auszuführen
  • Verständnis, Toleranz, Unterschiedlichkeiten zu erlernen
  • Selbstdisziplin
  • Umgang mit Konflikten
  • Kritikfähigkeit
  • Wertschätzung
  • Respekt
  • Grob- und Feinmotorik zu fördern
  • Wissen zu vermitteln
  • Ruhe, Körpergefühl und Entspannung zu vermitteln 

6. Arbeitsfelder des Hortes 

Unsere Arbeit setzt sich aus 4 Arbeitsfeldern zusammen: 

1. Die Arbeit mit den Kindern

2. Die Arbeit mit den Eltern

3. Die Arbeit mit dem Verein

4. Die Arbeit mit anderen Institutionen 

Was machen wir mit und für die Kinder?

Unsere Hauptarbeit ist die Befriedigung der alltäglichen Bedürfnisse (Nahrung

etc. ), die Hausaufgabenbetreuung und die Freizeitgestaltung. Dies ist aber nicht alles. Folgende Punkte sind ebenfalls sehr wichtig in unserer Arbeit: 

  • Projektarbeit
  • Hygiene- und Gesundheitserziehung
  • Ernährunghserziehung ( gesundes Essen )
  • Regeln erarbeiten und sich daran auch halten
  • Demokratischer Umgang miteinander
  • Selbständigkeitserziehung
  • Ordnung
  • Eigenverantwortlichkeit
  • Zusammengehörigkeits- und Gruppengefühl
  • Integration
  • Verständnis, Toleranz und Akzeptanz von verschiedenen Kulturen, Religionen und Hautfarben
  • Umgang mit Konflikten
  • Wertschätzung von materiellen Dingen und der Menschlichkeit ( Respekt untereinander )
  • Motivationsarbeit
  • Sprechen, Diskutieren, Lesen, spazieren gehen, Natur erforschen, entdecken und schützen, Ausflüge ( auch mehrtägig ) machen
  • Hortkonferenzen
  • Freispielphasen und angeleitete Aktivitäten
  • Sprachentwicklung und Förderung von Grob- und Feinmotorik
  • Gemeinsame Aktivitäten wie Essen, Spielen, Malen, Schreiben, Basteln, Musik machen, Theater spielen, Meditieren, Traumreisen erfahren, Tanzen u.v.m. 

Wie gestaltet sich die Zusammenarbeit mit den Eltern? 

Es gibt die Möglichkeit, die Mitarbeiter/innen jeder Zeit anzusprechen und sich durch so genannte Tür- und Angelgespräche kurz auszutauschen. Es werden Aufnahmegespräche, sowie regelmäßige Entwicklungsgespräche geführt. Vorbereitete Elternabende, Themenabende, Elternkaffees, gemeinsame Festlichkeiten, Infobriefe und Aushänge sorgen für eine offene Kommunikation zwischen Eltern und Team.

Die Zusammenarbeit mit dem Verein findet durch regelmäßige Austauschgespräche mit der Hortleitung und dem Vorstand statt.

Auch eine regelmäßige Zusammenarbeit mit anderen Institutionen ist gegeben

(siehe Punkt 9. Kooperation). 

7. Methoden der Arbeit 

Welche Methoden nutzt der Hort für seine Arbeit und was wollen wir erreichen?

Erreichen wollen wir, dass die Kinder eigenständige, soziale Persönlichkeiten werden, die in der Gesellschaft bestehen können. 

Erreicht wird dies durch folgende Punkte, Aktionen und Arbeitsansätze: 

  • Rollenspiele
  • Bewegungsspiele
  • Gruppenarbeiten
  • Diskussionen und reger verbaler Austausch
  • Lob und Tadel ( Kritikfähigkeit erreichen )
  • Kleingruppenarbeit
  • Gemeinsames Essen
  • Malen, Schreiben, Basteln, Werken
  • Musizieren, Singen und Tanzen
  • Theater spielen
  • Freies oder angeleitetes Spielen
  • Naturbezogene Aktivitäten
  • Meditieren und Traumreisen machen
  • Vorbildfunktion vorleben 

8. Öffentlichkeitsarbeit 

Die Öffentlichkeitsarbeit trägt zum größten Teil zur Erhaltung und dem Aufbau des Images unserer Einrichtung bei. Dies bedeutet, neue ,,Kunden" zu werben, im Stadtteil und in der Umgebung bekannt zu werden, Annerkennung und Lob zu bekommen und die Sicherung von Arbeitsplätzen. 

Wie sieht nun also diese Öffentlichkeitsarbeit bei uns aus, um die genannten Ziele zu erreichen? 

Mitarbeiter/innen, Vorstand und die Mitglieder des Vereines ziehen hier gemeinsam an einem ,,Strang". Es werden Aktionen gemeinsam unternommen und im Anschluss wird das Erarbeitete präsentiert, Feste und Feierlichkeiten geplant und durchgeführt, Stände an diversen Festen gestellt, akademische Feiern finden statt, zu denen Politiker, Stadtteilbeauftragte und der Oberbürgermeister, sowie die Presse eingeladen werden, ein Jahresbericht wird verfasst und die Öffnung nach außen findet durch Hospitationen oder spontane und geplante Führungen statt. Auch die Kooperation mit anderen Einrichtungen ist ein wichtiger Bestandteil. Die Transparenz nach außen entsteht durch die Öffentlichkeitsarbeit unserer Einrichtung. 

9. Kooperation mit Anderen 

Unsere Einrichtung legt gesteigerten Wert auf die Zusammenarbeit und Kooperation mit anderen Einrichtungen, z.B. mit den Schulen, die die Kinder besuchen. Weiterhin arbeiten wir mit den Eltern, den Kindertagesstätten, dem Kommunalen Sozialen Dienst (Jugendamt), Verein Sprungbrett, Freiwilligen - Agentur und der Familien- und Jugendberatung (FJB) zusammen.  

Die Zusammenarbeit sieht wie folgt aus:

Es gibt regelmäßige Gespräche mit den Eltern und den Lehrern, einen bedarfsorientierten Austausch mit den anderen Einrichtungen, Treffen der Leiterinnen des Stadtteils um Abstimmungspläne zu erarbeiten und sich am ,,runden Tisch" auszutauschen. 

Wieso legen wir einen gesteigerten Wert auf die Kooperation mit anderen Einrichtungen?

Wir wollen einen regen Austausch halten, um die ganzheitliche Förderung eines jeden Kindes zu erreichen. 

Dieses Konzept ist variabel und veränderbar und unterliegt einer fortwährenden Diskussion zwischen Team und Elternschaft.